Wann: Sonntag, den 13.04.2025 ( Palmsonntag )
Wo: Lutherkirche Bad Cannstatt, Waiblinger Str. 50
Was: Anton Dvorak: 1. Satz der Sinfonie Nr. 7 d-Moll op. 70
"Stabat Mater" op. 58 für Soli, Chor und dem Daimler Sinfonieorchester
Leitung: Matthias Baur und Fabian Weithoff
Die Lutherkirche ist ein markanter Bau aus hellen Ziegelsteinen und befindet sich in der Waiblinger Straße 50 neben dem Uffkirchhof in Stuttgart Bad Cannstatt.
Öffentlich: Stadtbahn U1 Richtung Fellbach Haltestelle Uffkirchhof und Stadtbahn U13 Richtung Hedelfingen Haltestelle Uffkirchhof; anschließend eine Minute Fußweg; S-Bahnen S1, S2 und S3 Haltestelle Bahnhof Bad Cannstatt; anschließend zehn Minuten Fußweg.
Mit dem PKW aus Stuttgart kommend fahren Sie über den Wilhelmsplatz Richtung Fellbach in die Waiblinger Straße; dann dritte Straße rechts (Nauheimer Straße), erste Straße links (Sodener Straße), erste Straße links (Martin-Luther-Straße).
Easy-Ticket Service 0711/39 69 39 69 oder 0711/2 555 555
Esslinger Stadtmarketing & Tourismus 0711/39 69 39 69 und an der Abendkasse
Über den Komponisten und seine Werke
1874 wurde Johannes Brahms das erste Mal auf Antonín Dvořák und dessen Talent aufmerksam und setzte sich, als dieser sich um ein Stipendium namens „Österreichischer Staatspreis für Musik“ bewarb, als einer der Juroren für den jungen böhmischen Komponisten ein, der schließlich den Preis gewann.
Erst 1877 gab sich Brahms als Mitglied der Jury Dvořák gegenüber zu erkennen und vermittelte ihn an seinen eigenen Musikverlag Simrock.
Dies war der Beginn einer lebenslangen Freundschaft, und so wurde auch Dvořáks kompositorisches Schaffen durch Brahms Tonsprache beeinflusst.
So führte er seine 7. Sinfonie dann auch erstmals am 22. April 1885 in der St. James Hall in London auf.
Im 1. Satz der 1885 entstandenen 7. Sinfonie verwendet Dvořák als Seitenthema gar die Melodie von Brahms Lied „Immer leiser wird mein Schlummer“. Der 1. Satz der Sinfonie beginnt mit einem Klangteppich von Kontrabässen und tiefen Hörnern, auf dem eine düstere Melodie der Bratschen und Celli ausgebreitet wird, die dann von den Klarinetten übernommen wird. Das optimistischere 2. Thema wird immer wieder vom finsteren ersten Thema verdrängt, so dass der Satz, ungewöhnlich für Dvořák, in düsterem d-moll im Pianissimo endet.
“Stabat mater” op.58 für Soli, Chor und Orchester
Antonín Dvořáks “Stabat Mater” wurde 1876 komponiert. Die textliche Grundlage, jenes mittelalterliche Gedicht “Stabat mater dolorosa” (”Es stand die Mutter schmerzerfüllt...”), betrachtet die Mutter Jesu in ihrem Schmerz um ihren gekreuzigten Sohn Jesus.
1876 waren aus Dvořáks Hand zunächst Skizzen entstanden, die er unter dem Eindruck der Todesfälle seiner Töchter verfasste. Als gläubiger Katholik war es für ihn eine Zuflucht, sich aus diesen Erlebnissen heraus in die Religion und in die intensive Beschäftigung mit den mönchlateinischen Versen vom Leiden der Schmerzensmutter zu vertiefen. Dieses Werk ist nicht nur die erste, große, tschechische musica sacra überhaupt. Mit den gewaltigen Dimensionen seiner zehn Nummern für Soli, Chor und Orchester bildet es zugleich den ersten Höhepunkt in seinem vokalem Schaffen. Dvořáks “Stabat mater” ist nicht nur seine schon zu Lebzeiten erfolgreichste geistliche Komposition sondern gehört zu den bis heute beliebtesten oratorischen Sakral-Werken überhaupt.
Wann: Sonntag, den 11.05.2025 ( Muttertag ) Benefizkonzert
Wo: Stadtkirche Schorndorf, Kirchplatz 10
Was: Anton Dvorak: 1. Satz der Sinfonie Nr. 7 d-Moll op. 70
"Stabat Mater" op. 58 für Soli, Chor und dem Daimler Sinfonieorchester
Leitung: Matthias Baur und Fabian Weithoff
Über den Komponisten und seine Werke
1874 wurde Johannes Brahms das erste Mal auf Antonín Dvořák und dessen Talent aufmerksam und setzte sich, als dieser sich um ein Stipendium namens „Österreichischer Staatspreis für Musik“ bewarb, als einer der Juroren für den jungen böhmischen Komponisten ein, der schließlich den Preis gewann.
Erst 1877 gab sich Brahms als Mitglied der Jury Dvořák gegenüber zu erkennen und vermittelte ihn an seinen eigenen Musikverlag Simrock.
Dies war der Beginn einer lebenslangen Freundschaft, und so wurde auch Dvořáks kompositorisches Schaffen durch Brahms Tonsprache beeinflusst.
So führte er seine 7. Sinfonie dann auch erstmals am 22. April 1885 in der St. James Hall in London auf.
Im 1. Satz der 1885 entstandenen 7. Sinfonie verwendet Dvořák als Seitenthema gar die Melodie von Brahms Lied „Immer leiser wird mein Schlummer“. Der 1. Satz der Sinfonie beginnt mit einem Klangteppich von Kontrabässen und tiefen Hörnern, auf dem eine düstere Melodie der Bratschen und Celli ausgebreitet wird, die dann von den Klarinetten übernommen wird. Das optimistischere 2. Thema wird immer wieder vom finsteren ersten Thema verdrängt, so dass der Satz, ungewöhnlich für Dvořák, in düsterem d-moll im Pianissimo endet.
“Stabat mater” op.58 für Soli, Chor und Orchester
Antonín Dvořáks “Stabat Mater” wurde 1876 komponiert. Die textliche Grundlage, jenes mittelalterliche Gedicht “Stabat mater dolorosa” (”Es stand die Mutter schmerzerfüllt...”), betrachtet die Mutter Jesu in ihrem Schmerz um ihren gekreuzigten Sohn Jesus.
1876 waren aus Dvořáks Hand zunächst Skizzen entstanden, die er unter dem Eindruck der Todesfälle seiner Töchter verfasste. Als gläubiger Katholik war es für ihn eine Zuflucht, sich aus diesen Erlebnissen heraus in die Religion und in die intensive Beschäftigung mit den mönchlateinischen Versen vom Leiden der Schmerzensmutter zu vertiefen. Dieses Werk ist nicht nur die erste, große, tschechische musica sacra überhaupt. Mit den gewaltigen Dimensionen seiner zehn Nummern für Soli, Chor und Orchester bildet es zugleich den ersten Höhepunkt in seinem vokalem Schaffen. Dvořáks “Stabat mater” ist nicht nur seine schon zu Lebzeiten erfolgreichste geistliche Komposition sondern gehört zu den bis heute beliebtesten oratorischen Sakral-Werken überhaupt.